John Shirley – Bioshock: Rapture (2011)

Es gibt sie also doch: die Bücher, die auf einer Spielereihe basieren und eine glaubwürdige Vorgeschichte erzählen. Die Bioshock-Reihe gehört zu den besten Spielen, die ich je gezockt habe, und dabei liegen mir Shooter nicht mal sonderlich. Was Bioshock von anderen Shootern abhebt, ist die durchdachte, überraschende Geschichte. Und auch das Setting – eine Stadt auf dem Meeresboden – ist faszinierend. Zwar erfährt man im Spiel so einiges über die Vorgeschichte. John Shirley hat es sich dennoch nicht nehmen lassen, diese Vorgeschichte als Buch zu veröffentlichen – die perfekte Urlaubslektüre.

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Top Ten: Die besten Bücher zum Gruseln

Halloween steht vor der Tür, und das ist doch ein wunderbarer Anlass, mal eine Top Ten der besten Bücher zu erstellen, die einen erschauern lassen, einem vielleicht auch Angst einjagen oder die ganz einfach Klassiker der Horror-Literatur sind. Natürlich ist das eine rein subjektive Liste; auf eine Reihung habe ich ganz bewusst verzichtet, da die angeführten Bücher für mich qualitativ gleichwertig sind und ich einfach keinen Favoriten herausgreifen kann. Sie sind alle gut, und im Fall von Autoren wie Stephen King oder H.P. Lovecraft ist es mir obendrein extrem schwer gefallen, überhaupt ein Buch auszuwählen, weil es fast alle ihrer Werke verdient hätten, in dieser Liste aufzuscheinen.

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Ulf Schiewe – Land im Sturm (2018)

Das Feld der historischen Romane ist ja bekanntlich ein sehr weites, und es ist nicht immer einfach, auf Anhieb einzuschätzen, ob ein Buch das Potenzial hat, unterhaltsam zu sein oder ob es gut recherchiert ist. Gut – mit der Zeit findet man so seine Favoriten, bei denen man sicher sein kann: Das Buch wird mich unterhalten und/oder ist gut recherchiert. Und dann gibt es die Neuentdeckungen, bei denen man sich fragt, warum man sie all die Jahre übersehen hat. In meinem Fall ist das Ulf Schiewe, der Ende August seine neuen, mehr als 900 Seiten starken Roman „Land im Sturm“ vorgelegt hat. Netterweise wurde mir vom Verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank an dieser Stelle!

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Audrey Niffenegger (Hg.) – Ghostly (2018)

Für gute Geistergeschichten bin ich ja immer zu haben, und wenn auf dem Cover der Anthologie eine Katze abgebildet ist, kann ich erst recht nicht widerstehen. Audrey Niffenegger hat in „Ghostly“ einige bekannte und eine beachtliche Menge weniger bekannter Geistergeschichten zusammengetragen, und eines kann ich schon vorab verraten: Sie haben mir alle, wirklich alle, gefallen. Und sowas kommt dann doch eher selten vor.

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Lies ein Buch!

Es gibt ja bekanntlich für alle möglichen (und unmöglichen) Dinge sowas wie eigene Welttage – so auch für Bücher. Abgesehen vom Welttag des Buches, der immer im April stattfindet, existiert auch der „Lies ein Buch“-Tag. Und der ist heute! Natürlich muss man kein komplettes Buch an diesem Tag lesen (obwohl es Menschen gibt, die das schaffen). Vielmehr geht es darum, einfach mal wieder ein Buch zur Hand zu nehmen, für sich selbst zu lesen oder einem anderen Menschen etwas vorzulesen, durch das Lesen den Stresspegel zu senken, sich in eine andere Welt fallen zu lassen… wer gerne liest, wird sicherlich keine weiteren Gründe benötigen, um zu einem Buch zu greifen.

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Matthias Bauer – Reiche Ernte (2018)

Der Tiroler Matthias Bauer ist manchen von Euch vielleicht als Teil des Autorenduos Zach/Bauer bekannt, das unter anderem mit der Morbus Dei-Trilogie und zuletzt mit dem Zweiteiler Das Blut der Pikten Erfolge feiern konnte.  Kurz vor Erscheinen des zweiten Pikten-Bandes hat Bauer Anfang des Jahres eine Sammlung von Erzählungen vorgelegt, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind makaber (manche mehr, manche weniger), und es gibt in der Regel einen Twist am Ende.

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Christoph Ransmayr – Morbus Kitahara (1997)

Es gibt Bücher, die einem empfohlen werden, die man sich dann auch gleich voller Euphorie kauft – und die dann jahrelang oder gar jahrzehntelang im Regal verstauben, ungelesen. Morbus Kitahara von Christoph Ransmayr ist so ein Buch. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wer es mir empfohlen hatte, meine aber, dass der Roman im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Uni zur Sprache kam. Es kann auch sein, dass mich die Lektüre von Ransmayrs Die letzte Welt – eine sehr empfehlenswerte Nacherzählung von Ovids Metamorphosen – dermaßen begeistert hat, dass ich mir den dystopischen Roman einfach  mal gekauft habe. Das war irgendwann in den späten 1990ern. Seither stand das Buch ungelesen im Regal, setzte Staub an und wurde nur zur Hand genommen, wenn mal wieder Umschichtungen im Regal oder gar ein Umzug anstanden. Warum ich mich nach all den Jahren dazu entschlossen habe, den Roman endlich zu lesen, kann ich nicht sagen. Vielleicht, weil mich gleich die ersten Zeilen und Ransmayrs Stil sofort in ihren Bann geschlagen haben. Vielleicht auch, weil ich nach der geballten Ladung Fantasy der letzten Wochen wieder etwas Ernsthafteres mit Bezug zur Realität gebraucht habe. Schwer zu sagen.

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