Douglas Adams – Mostly Harmless (1992)

Es gibt Bücher, die sind zwar nicht sonderlich umfangreich, aber trotzdem arbeitet man sich regelrecht an ihnen ab und braucht eine gefühlte Ewigkeit, bis man durch ist. So erging es mir mit Douglas Adams‘ fünftem und letztem Teil der „Hitchhiker’s Guide“-Reihe, betitelt „Mostly Harmless“. Es hat ewig gedauert, bis das Buch überhaupt gezündet hat, in Summe habe ich für die etwas mehr als 200 Seiten einen Monat gebraucht.

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Hartmann von Aue – Iwein (ca. 1180-1200)

Die 19 Bücher für 2019-Challenge hat mich nach wie vor fest im Griff, und weil ich mich mitunter nicht entscheiden kann, welches der Bücher auf der Liste ich lesen will, habe ich beschlossen, diese Verantwortung einem Würfel aufzubürden. Genauer gesagt: einem sog. W20, also einem 20-seitigen Würfel, wie man ihn für Pen-and-Paper-Rollenspiele benötigt. Dieses Mal fiel die Wahl des Würfels auf Buch Nr. 19 – den „Iwein“ Hartmanns von Aue, der seit meiner Studienzeit ungelesen im Regal steht. Ja, ganz recht: Ich habe mein Germanistikstudium abgeschlossen, ohne den „Iwein“ gelesen zu haben, was angesichts meines mittelhochdeutschen Lesepensums an der Uni doch einigermaßen verwunderlich und auch ein bisschen peinlich ist. Aber besser spät als nie. Danke, lieber Würfel!

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Philip K. Dick/Roger Zelazny – Deus Irae (1976)

Post-Apokalypse, die Suche nach einem Gott, Religionsfragen, Mutanten und die Frage, wie echt Kunst sein kann – das Gemeinschaftswerk „Deus Irae“ von Philip K. Dick und Roger Zelazny hat praktisch alles, was einen spannende Science Fiction-Roman ausmacht. Ganz leicht war die Lektüre trotzdem nicht, was einerseits am Stil lag und andererseits an der etwas sprunghaft erzählten Geschichte, die einem doch mehr Konzentration abnötigt als erwartet.

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Peter Portland – Around Haunted Manchester (2002)

Manchester im Norden Englands ist ja eine meiner Lieblingsstädte, hauptsächlich, weil ich dort das beste Semester meines gesamten Studiums verbracht habe. Hätte ich damals schon gewusst, dass diese Stadt von zig Geistern heimgesucht wird, hätte ich vermutlich versucht, meine Freundin dazu zu bewegen, zumindest „unseren“ Stadtteil nach paranormalen Erscheinungen abzusuchen oder etwas Verrücktes in der Art. So hebe ich  mir das für meinen nächsten Besuch dort auf – dann darf mein Mann mit auf Geistertour gehen 🙂

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110 Jahre Heinz Erhardt

Dem deutschen Humor – falls es sowas als geschlossene Einheit überhaupt gibt – wird ja gemeinhin nachgesagt, bisweilen eher unlustig zu sein, und deutsche Comedians sind zum Teil tatsächlich sehr gewöhnungsbedürftig. Warum ein Mario Barth so einen großen Erfolg hat, werde ich nie nachvollziehen können, aber mit dem Humor ist es eben wie mit allem, was irgendwie mit Geschmack zu tun hat: Es kann nicht jedem alles gefallen. Und das ist auch gut so. Dennoch muss auch mal betont werden, dass „der deutsche Humor“ auch glänzende Zeiten erlebt hat. Der vor 110 Jahren geborene und vor 40 Jahren verstorbene Heinz Erhardt ist dafür ein leuchtendes Beispiel.

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Franz Werfel – Eine blaßblaue Frauenschrift (1941)

Mit Franz Werfels „Eine blaßblaue Frauenschrift“ habe ich gestern mein zweites Buch aus der „19 für 2019“-Challenge beendet. Obwohl das Werk mit 154 Seiten sehr schmal ausfällt, habe ich doch eine Weile dafür gebraucht. Das lag einerseits an Werfels Schreibstil, mit dem ich mich erst vertraut machen musste. Andererseits lag das an der Hauptfigur Leonidas, die mir, je länger ich gelesen habe, zutiefst unsympathisch war bzw. wurde.

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