Das Buch zum Film … oder so?

Guter Beitrag zum Thema Literaturverfilmungen 🙂

rumgeeken

Mein Verhältnis zu Literaturverfilmungen ist, gelinde gesagt, gespalten. Die meisten regen mich einfach nur auf, vor allem wenn sie Büchern, die ich liebe, so absolut nicht gerecht werden – John Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag und Isabel Allendes Geisterhaus, beide gleichermaßen grandios, aber die Filme sind zum Krenreiben und verstümmeln vielschichtige, gesellschaftspolitisch relevante Weltliteratur zu seichten Hollywood-Schnulzen (letzteren konnte nicht einmal Meryl Streep retten, und das soll was heißen). Für andere bin ich wirklich dankbar, ich denke da vor allem an Umberto Ecos Der Name der Rose, das so monströs episch ist, dass ich beim Lesen frustriert gescheitert bin und erst nach dem Film das Buch wirklich kapiert (und endlich fertiggelesen) habe. Und manchmal lache ich einfach nur schallend und verächtlich über den Wahn der Literaturverfilmungen, vor allem als ich irgendwann kurz nach dem Anlaufen des Films einen glitzernden Sticker “Jetzt neu! Das Buch zum Film!” auf…

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